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EMDR


EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) ist eine von Dr. Francine Shapiro (USA) entwickelte psychotherapeutische Behandlungsmethode und steht für Nachverarbeitung belastender Erfahrungen durch gleichförmige rechts-links- Augenbewegungen. Dadurch werden die Gehirnströme verändert und beim Betroffenen ein Heilungsprozess eingeleitet.

Was vor ca. 20 Jahren als hoch wirksame Therapieform insbesondere für Trauma-Opfer begann, ist heute eine umfassende und gleichzeitig effektive Methode zur Behandlung psychisch belastender Erlebnisse und Erfahrungen sowie vieler psychischer Erkrankungen.

Unverarbeitet gelten belastende Lebensereignisse heute vielfach als Ursache psychischer Probleme.

Mit EMDR kann es gelingen, einen nachhaltigen Selbstheilungsprozess auszulösen und dadurch bisher unverarbeitete emotionale Belastungen so zu integrieren, dass die Balance zwischen Emotion und Kognition wieder hergestellt wird.

Die Anwendung von EMDR verbreitete sich enorm seit der 2006 erfolgten Anerkennung als wissenschaftlich begründete Behandlungsmethode. Neben der Therapie von Trauma-Folgestörungen, sozialen Ängsten und Depressionen wird die Methode heute bei verschiedensten Auswirkungen belastender Lebenserfahrungen eingesetzt.

Auch in modernen Coaching- Konzepten wird immer häufiger mit EMDR gearbeitet, um die Persönlichkeitsentwicklung durch individuelles Stressmanagement zu fördern und Hemmnisse wie negative Selbsteinschätzung und belastende Überzeugungen, Denkblockaden, Schuldgefühle und soziale Ängste zu behandeln.

EMDR kann üblicherweise im Rahmen eines gemeinsam entwickelten Behandlungskonzeptes als Kurz- oder Langzeittherapie erfolgen.

Durch Anwendung von EMDR werden belastende Informationen (Bilder, Gefühle, Gedanken, Erinnerungen) nachverarbeitet, die sich bisher in unverarbeiteter Weise in Körper und Psyche der Klienten manifestiert haben. Dadurch werden Betroffene von den belastenden Symptomen befreit und erleben dabei oft ein Gefühl des Loslassens und großer Erleichterung.

In EMDR-Sitzungen werden Klienten auf behutsame und selbstbestimmte Weise an ihre belastenden Erlebnisse oder Ängste herangeführt. Der Klient folgt dabei mit seinen Augen den gleichförmigen Handbewegungen des Therapeuten und erinnert gleichzeitig das psychisch belastende Ereignis.

Es wird vermutet, dass durch die bilaterale Stimulation eine Synchronisation der beiden Hirnhälften erfolgt, die den Selbstheilungsprozess einleitet.


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